Freitag, 14. März 2014

Feministische Politik Sicht eines mannes

Diesen Text hat ein mann geschrieben und mir zur Verfügung gestellt. Nach einer kleinen Überarbeitung kann der Text veröffentlicht werden.

Gut konnte ich mich an den intensiven und engagierten Wahlkampf der Feministinnen erinnern. Im ersten Moment fühlte ich mich als mann vor den Kopf gestossen. Beim späteren Nachdenken in Ruhe überzeugten die klaren und logischen Argumente der Frauen sehr. Sie setzten klare Prioritäten. Es ging ihnen um das Wohl aller. Die Frauen waren auch ehrlich. So spendete ich den Feministinnen einen grösseren Betrag. Die männer hatten so lange abgewirtschaft und waren nicht mehr glaubhaft. Es war Zeit, dass sich endlich etwas ändert.


 
Es kam der Wahltag, ich wählte aus Überzeugung die Feministinnen, wie viele andere. Das Resultat war so schön, ein klarer Entscheid für die Frauen. Es wurde am Abend gross gefeiert. Die Frauen hatten eine komfortable Mehrheit erzielt und konnten die Regierung, der nur Frauen angehörten, bilden. Sie begannnen bereits am nächsten Morgen mit der Regierungsarbeit.

Sie setzten ihre Versprechen rasch um. Dadurch wurde die Frauen gefördert und konnten sich auch viel besser entfalten. Wichtige Positionen waren Frauen vorbehalten. Es entwickelte sich eine positive Dynamik und alles wurde besser.



Die männer verloren wohl viele ihrer früheren Rechte, aber es stellte sich heraus das sie diese gar nicht brauchen, sie hatten ihre Rechte früher vor allem missbraucht und dabei den Frauen Steine in den Weg gelegt. Somit war es nur konsequent, dass sie die Rechte verloren. Es war eine grosse Freude zu sehen wie die Frauen aufblühten.  

Alle inhaftierten Frauen wurden rasch begnadigt und freigelassen.

Eine wichtige Errungenschaft war das neu eingeführte Züchtigungsrecht von Frauen gegenüber allen männern. Ich wurde auch gezüchtigt, es war jedesmal zu Recht, ich bedankte mich anschliessend jedesmal bei den Frauen und küsste ihnen die Füsse. Diese Züchtigungen wurden registriert und nach dreimaliger Züchtigung erhielt der mann einen Monat Zwangsarbeit. Nach einigen Monaten durfte ich auch zur Zwangsarbeit, ich verlor deswegen den Arbeitsplatz. Es war eine harte Zeit, wie die meisten anderen erhielt auch ich eine Verlängerung der Zwangsarbeit. Das war richtig.

Inzwischen war der Female Only Property Act in Kraft getreten. Eigentum war fortan den Frauen vorbehalten. Mit meiner Zwangsarbeit war alles von mir beschlagnahmt worden. Somit war ich bei der Entlassung vollkommen mittellos. Es gab kaum Stellen für männer. Ich hatte Glück und bekam eine Stelle in einem Landwirtschaftsbetrieb. Das Sälär war sehr tief, jedoch gab es Verpflegung und Logis. Die Arbeit war streng und sinnvoll. 


Kommentare:

  1. Das ist ein guter Text. Ich bin auch ein mann und kann dem nur zustimmen. Wir männer haben doch unsere Rechte nur dazu genutzt, Frauen zu unterdrücken. Wir brauchen solche Rechte nicht weiter. Wenn es den Frauen gut geht, geht es automatisch auch den männern gut und sie können den Platz einnehmen, der ihnen zusteht.

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    1. Lars, ein schöner Kommentar von dir, ein mann der es kapiert hat.

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