Sonntag, 11. Oktober 2026

Hochzeit in Weiss

"Was Du immer willst. Eine Hochzeit in weiss; mit allem Drum und Dran; womöglich auchnoch mit weißer Kutsche und weißen Pferden; findest Du das nicht ziemlich kitschig? Und was das kostet. Meinst Du wirklich, dass wir das nötig haben, um unsere Liebe zu beweisen?" "Also mir würde das gefallen. In der Kirche mit viel Blumenschmuck anschließend  in feierlicher Ball mit Brauttanz, Hochzeitstorte und und Allem was dazugehört. Natürlich ein  wunderschönes Brautkleid." "Ach herrje, darauf habe ich nur gewartet; auch noch ein weisses Brautkleid mit weitem Petticoat und vielen Rüschen und auch noch einem weissem Schleier womöglich." 

"Wieso nicht? Denk doch nur einmal an deine beste Freundin Vanessa. Die sah doch toll aus in Ihrem Kleid und ich hatte den Eindruck, dass sie ganz glücklich war. Das Kleid fand ich  übrigens auch super schön und ich glaube, dass Du darin auch toll ausgesehen hättest." Wir führten mal wieder die Diskussion, die wir in den letzten Wochen schon unzählige mal geführt hatten. Andrea und ich wollen heiraten. Der Termin steht auch schon fest nur über den Rahmen der Hochzeit sind wir uns noch immer nicht einig und es sind nur noch wenige Wochen bis dahin. 

Sie will es so einfach wie möglich mit einer einfachen Zeremonie am liebste in ihren heiss geliebten Jeans ohne großen Aufwand. Ich hingegen träumte eigentlich schon immer davon, wenn ich mal heirate, dann in einer richtig großen Feier mit allen Freunden und Verwandten und alle in grosser Robe; natürlich mit einem Bräutigam im schwarzen Anzug und einer Braut im weissen Hochzeitskleid. Das entspricht allerdings gar nicht den Vorstellungen von Andrea. Ich liebe sie heiß und innig. Sie ist eine wundervolle Frau und man kann alles mit ihr unternehmen. Nur ihre weibliche Seite zeigt sie nicht sehr oft. Das bedeutet, dass sie auch kleidungstechnisch lieber Hosen als Kleider und Röcke trägt, was ich sehr schade finde, denn im Rock oder Kleid sieht sie fantastisch aus. Sie fühlt sich darin nicht wohl, sagt sie. Hosen sind doch viel praktischer. 

"Ich käme mir darin nur verkleidet vor. Kannst Du Dir überhaupt vorstellen, was es bedeutet, so ein langes Kleid mit Reifrock oder Petticoat den ganzen lieben tag von Morgens zu Beginn der Feier bis zum späten Abend, wenn die letzten Gäste gegangen sind, anzuhaben. Frau kann sich nicht richtig bewegen, man muss ständig aufpassen, dass man nicht auf den Rock tritt oder jemand anders darauf tritt, und wenn ich mir vorstelle, was es für ein Aufwand ist, damit auf die Toilette zu gehen." "Natürlich weis ich das nicht. Ich habe bis jetzt noch keins angehabt." "Siehst Du!" Damit war die Diskussion für heute mal wieder beendet und jeder zog sich in seinen Schmollwinkel zurück.

Andrea telefonierte an diesem Abend ziemlich lang mit ihrer Freundin Vanessa und erzählte ihr wahrscheinlich von unserem Streit. Als sie am Abend ins Bett kam, hatte sie ein ziemlich spitzbübisches Lächeln aufgesetzt. Als ich am nächsten Morgen, es war Samstag und wir  hatten uns nichts vorgenommen, um 9:00 Uhr aufwachte war Andrea schon aufgestanden. Aus dem Wohnzimmer hörte ich ein ziemlich albernes Gekicher. Also stand ich auf und ging ins Wohnzimmer. Dort fand ich Andrea und Vanessa. Am Wohnzimmerschrank hing zu meinem großen Erstaunen ein wunderschönes weißes Kleid aus Satin mit vielen Rüschen und einer langen Schleppe. Es war Vanessa's Brautkleid. "Hallo, hast Du es Dir etwa doch überlegt mit der weißen Hochzeit?" fragte ich ziemlich überrascht.

"Hallo, da bist Du ja. Hast Du gut geschlafen? Nun, sagen wir mal so: es kommt darauf an", sagte sie ziemlich geheimnisvoll. "Am Besten, Du gehst erst einmal unter die Dusche und  rasierst Dich. Wir haben dann eine Überraschung für dich."  Wie sich jeder vorstellen kann, war ich ziemlich gespannt. Ich überlegte, wie Andrea in dem Brautkleid von Vanessa wohl aussehen würde. Es war unglaublich feminin gestaltet und würde die Weiblichkeit von Andrea bestimmt toll betonen. Wobei ich allerdings bedachte, dass zwischen Andrea mit ihren 1,70 m und Vanessa mit einer Größe von glaub ich 1,80 m ein ziemlicher Größenunterschied besteht. 

Als ich unter der Dusche stand hörte ich Andrea durch die Tür sagen: "Wenn Du fertig bist, zieh dich bitte noch nicht an, sondern komm gleich ins Wohnzimmer."  'Das wird ja immer  geheimnisvoller', dachte ich, aber nach dem Rasieren zog ich mir meinen Bademantel über und ging dann ins Wohnzimmer, wo mich die beiden Frauen mit einem  geheimnisvollen Lächeln empfingen. "Also mein Lieber, Du erinnerst Dich doch an unsere gestrige Diskussion." "Und ob", erwiderte ich.

"Gut, Du willst, dass ich zu unserer Hochzeit ein weißes Brautkleid trage so mit allem Zipp und Zapp, stimmt's? Du hast aber keine Ahnung, was das bedeutet, stimmt's? Also ich habe gestern, wie Du vielleicht mitgekriegt hast, noch ziemlich lange mit Vanessa telefoniert und mich mir Ihr beraten. Sie kam dann auf die glorreiche Idee mit der Wette." "Was für eine Wette?" fragte ich. "Nun, da Du nicht weißt, was es bedeutet, den ganzen Tag ein Brautkleid zu tragen, biete ich Dir hiermit folgende Wette an: Wenn Du es schaffst, heute den ganzen Tag, sagen wir bis 10:00 Uhr abends dieses Brautkleid anzulassen, und zwar mit allem Zipp und Zapp, das heißt mit  Unterwäsche, Strümpfen, Strumpfhaltern und so weiter und auch mit Schmuck und natürlich mit passendem Braut-Make-Up, dann geh ich gleich Montag früh los und kaufe mir ein Brautkleid und Du bekommst Deine weiße Hochzeit. Nun, was sagst Du?" Ich war baff und sagte erstmal  gar nichts sondern setzte mich. 

"Da ist er fertig. Merkst Du, wie es in seinem Kopf arbeitet?", fragte Vanessa. "Also um es genauer zu erklären: Wir werden Dir ein richtiges Make-Up verpassen und dich entsprechend frisieren. Keine Angst, Du bekommst eine Perücke.

Dann ziehst Du das Brautkleid mit der passenden Unterwäsche an, ich habe alles mitgebracht und ich denke, du bist etwa gleich groß wie ich und hast eine ähnlich schlanke Figur. Wo es nicht passt stopfen wir halt ein wenig nach. Und dann verbringst Du den heutigen Tag in dem Kleid und merkst, wie schwer es ist, immer schön auszusehen. Ich fand es anfangs auch ganz toll, aber Du wirst sehen, es wird mit der Zeit ziemlich anstrengend." "Nun, was ist? Machst Du mit? Um es gleich zu sagen, du musst es bis heute Abend um Zehn anlassen und darfst es nichtausziehen, nicht mal kurz zwischendurch, und um ganz sicher zu gehen, werden wir es hinten am Reißverschluss zunähen, sodass jeder Versuch es auszuziehen auffallen würde." "OK, topp die Wette gilt", sagte ich, ohne zu ahnen was auf mich zukommen würde. "Klasse!", sagte Vanessa, die offensichtlich den meisten Spaß hatte.

"Fangen wir an, als erstes solltest Du die Unterwäsche anziehen." Mit diesen Worten griff sie in Ihre mitgebrachte Reisetasche und holte etwas in wunderschöner weißer Spitze heraus und  reichte es mir. Es entpuppte sich als ein super süßer Stringtanga. "Das ist nicht euer Ernst.  er passt mir doch niemals." "Steig einfach mal hinein." Ich nahm also das kleine Stückchen Stoff und zog es hoch. Den dünnen Faden in der Poritze zu spüren, war schon etwas befremdlich.  Und vorne war es naturgemäß auch ein wenig knapp. "Das macht nichts. Unter dem Kleid sieht  man das dann nicht mehr. Es geht ja auch nur um das Gefühl, das Frau hat, wenn sie schön und sexy aussehen soll", sagte Vanessa und reichte mir den Strumpfgürtel, den ich gleich um meine Hüften band. "Man könnte meinen, Du kennst dich richtig damit aus", sagte Andrea  und reichte mir zwei wundervoll zarte weiße Strümpfe. Ich setzte mich aufs Sofa und begann einen Strumpf aufzurollen um ihn dann über meinem linken Fuß zu ziehen und an meinem Bein langsam abzurollen. Das gleiche machte ich mit dem anderem Strumpf.

"Auch wenn es bis jetzt schon sehr professionell aussieht, ich glaube, wie man die Strümpfe an den Strapsen befestigt, weißt Du dann glaube ich doch nicht." Mit diesen Worten griff sie sich die am Strapsgürtel herabhängenden Strapse und befestigte sie Einen nach dem Anderen am meinen Strümpfen. "Das Geheimnis ist, dass man die die Strapse unter dem Slip trägt, sodass man diesen jederzeit ausziehen kann. Du wirst das spätestens merken, wenn du auf die Toilette  musst." Als nächstes holte Vanessa einen wunderschön mit Spitze verzierten BH aus Ihrer  Reisetasche und bat mich die Arme durch die Träger zu stecken und schloss ihn dann hinterm Rücken. "Jetzt brauchst Du noch die richtigen Kurven", und holte mit diesen Worten zwei  fleischfarbene Etwas aus Ihrer Reisetasche und stopfte sie mir in die leeren BH-Schalen. "Keine Angst, sie werden ganz schnell warm und fühlen sich dann an als wären es Deine eigenen", sagte sie. Ich wunderte mich schon gar nicht mehr, wo sie die wohl her hatte. "So, bevor du  jetzt das Kleid anziehst, erst einmal das Make-Up. Ok? Hier, zieh dazu erst einmal diesen Morgenmantel an." Mit diesen Worten reichte mir Vanessa einen hellen glänzenden Seidenmorgenmantel, den ich gleich anzog. In meinem knappen Slip regte sich nämlich etwas und das mussten die Mädels nicht unbedingt sehen. Sonst glaubten sie noch, dass mir die ganze Aktion auch noch Spass machte. Als ich ihn an hatte und zugebunden hatte, spürte ich etwas ganz Neues und Sensationelles: Immer wenn die Seide an meinen bestrumpften Beinen entlang strich, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Das war der Wahnsinn. Und so etwas konnten die Frauen jeden Tag haben. Ich setzte mich auf den von Vanessa bereit gestellten Stuhl; wieder dieses wahninnige Gefühl an meinen Beinen; und sie begann gleich ihre Künste als gelernte Stylistin wirken zu lassen. 

Um es kurz zu machen, was sie vollbrachte war wirklich sensationell. Nach dem sie all die Puder, Pinsel, Schwämmchen, Cremes ausgepackt hatte, begann sie mit Ihrer Arbeit. Ich konnte mich derweil entspannt zurück lehnen und musste nur auf Kommando die Augen schließen und öffnen, den Mund schließen und öffnen und ansonsten nur stillhalten. Zuletzt holte Sie noch eine wunderschöne Perücke mit langen blonden Locken aus ihrer Tasche hervor. Nachdem sie sie mir aufgesetzt hatte, kämmte sie die Haare noch richtig in Form und ich durfte mich endlich im Spiegel betrachten: Ich kriegte kein Wort heraus. Was ich da sah war unglaublich. Ich sah eine wunderschöne blonde Frau im seidenen Morgenmantel. Das sollte ich sein? "Wahnsinn, wo hast du das nur gelernt?", fragte ich.

"Nun, ich hatte ein dankbares Opfer. So maskulin siehst du nämlich nicht aus; daher war es relativ leicht. Aber jetzt haben wir keine Zeit für Träumereien. Du musst Dir endlich was richtiges anziehen", antwortete Vanessa. "Genau, heute ist dein großer Tag. Der Tag auf den sich jede junge Frau freut. Der Tag an dem sie ihr Brautkleid tragen darf", kam es spöttisch von Andrea. "Also, auf dein Kleid wartet."

Na warte, dich krieg ich auch noch in dein Brautkleid, dachte ich, sagte aber nichts weiter und folgte den beiden Frauen ins Wohnzimmer, wo ich endgültig in eine Braut verwandelt werden sollte.  Zunächst hielt mir Andrea jedoch den Petticoat hin und ich zog den Morgenmantel aus und stieg hinein und zog ihn hoch. Es war ein Unterrock
aus mehreren Lagen sehr weichen Tüllstoffes in einer unglaublichen Fülle. Ich glaube es müssen kilometerweise Stoff verarbeitet worden sein. Auch hier wieder das unglaubliche seidenzarte Gefühl an meinen Beinen bei jeder Bewegung, die ich machte. "Hey, träum nicht. Arme hoch, damit wir dir jetzt das Kleid anziehen können", riss mich Andrea aus meinen Gedanken.

Ich tat wie mir befohlen wurde und die beiden Frauen zogen mir diesen Traum aus weißem Satin und Spitze vorsichtig über den Kopf. Schließlich sollte mein Make-Up nicht ruiniert werden und auch keine Spuren auf dem Kleid hinterlassen. Nachdem ich die Arme in die kurzen Ärmel gesteckt hatte, begann Vanessa den Reißverschluss hinten langsam hoch zuziehen. "Tief einatmen", kommandierte Vanessa. "Gut. Es scheint zupassen. Etwas eng zwar, aber das muss so sein. Du willst ja schließlich auch schön schlank wirken, und wer schön sein will muss leiden. Ging mir zumindest so."

Das Kleid war tatsächlich etwas eng und ich begann zu ahnen, dass der Tag sehr lang werden könnte. Aber ich jammerte nicht. Schließlich wollte ich es Andrea zeigen und ich wollte nunmal eine weiße Hochzeit. "Jetzt noch die Schuhe. Ich habe gehört, du hast Größe 42 so wie ich, also müssten dir auch meine Brautschuhe passen. Eigentlich spart jede Braut in ihrer Kindheit für ihre eigenen Schuhe, aber da du ziemlich unverhofft zur Braut geworden bist, ist das nunmal nicht möglich." Damit holte Vanessa aus Ihrer Tasche ein Paar weiße Pumps mit einigermaßen gemäßigten Absätzen heraus. "Mal sehen, ob sie dir passen." Ich schlüpfte hinein und Vanessa machte die Fesselriemchen zu. Ich stellte mich aufrecht hin und ging ein paar Schritte auf und ab. "Na das klappt ja schon ganz gut. Deine Schritte wirken ja schon fast richtig weiblich, aber das machen bestimmt auch die Schuhe, die zwingen einen
richtig zu einem femininen Gang und einer femininen Haltung. Aber Du hast
ja auch heute den ganzen Tag Zeit zum üben", meinte Andrea.

"Jetzt fehlt noch der Brautschleier", sagte Vanessa und holte abermals aus den unendlichen Tiefen Ihrer Tasche etwas heraus, was sich als ein kleines Krönchen mit einem daran befestigtem kurzem Tüllschleier entpuppte. "Der stammt noch von meiner Mutter." Sie befestigte den Schleier samt Krönchen mit dem daran befestigte Kamm in meinen Haaren, besser gesagt in der Perücke.  Jetzt durfte ich mich abermals im Spiegel betrachten. Die beiden Frauen führten mich in den Flur, wo ein bodentiefer Spiegel hing. Ich sah eine Braut in einem wunderschönen weißem Kleid mit enger Taille und weitem langen Rock aus Satin und Tüll, die direkt einem Brautmagazin entsprungen zu sein schien. "Wow!", sagte ich. "Das bin ich? Kneif mich mal einer, damit ich weiß, dass ich nicht träume."

"Da ist unsere Braut total perplex, ich finde aber auch, sie ist uns echt gut gelungen", meinte Vanessa. "Ich glaube jetzt braucht sie aber auch noch einen richtigen Mädchennamen, wie wäre es mit Manuela?" "Treib's nicht zu weit", grummelte ich, aber insgeheim musste ich ihr recht geben, Manuel passte jetzt wirklich nicht mehr zu mir. "Nun was machen wir drei denn jetzt den ganzen Tag? Ich denke, Frühstück wäre jetzt eine gute Idee; und danach gehe ich mit Vanessa noch ein wenig shoppen. Du kannst dann ja solange das Brautdasein genießen; oder willst Du etwa mitkommen? Du wärest der Hit in der Fussgängerzone." Natürlich wäre mir das zu weit gegangen.

Nach dem Frühstück wollten die Beiden aufbrechen als Andrea stutzte: "Wie können wir den sichergehen, dass er das Kleid nicht zwischendurch einfach mal auszieht während wir weg sind?  Wir müssen irgend wie sicherstellen, dass er den Reissverschluss aufmachen kann." "Nun, da komm ich sowieso nicht dran", antwortete ich. "Mag sein, aber sicher ist sicher. Ich nähe Ihn einfach zu." Mit diesen
Worten holte sie Ihre Nähutensilien (Ich wusste gar nicht, dass sie so etwas besaß) und nähte den den Anfang mit ein paar Stichen und einem Knoten einfach zu. Jetzt war ich in dem Kleid gefangen. Zumindest könnte ich es nicht ausziehen, ohne die verknoteten Fäden durchzuschneiden.

"Ok, jetzt können wir gehen", meinte Vanessa, "Halt, nein, ich habe noch etwas sehr Wichtiges vergessen. Ihr wisst doch: Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues. Der Schleier ist das Alte, die Strümpfe sind neu, das Kleid ist geborgt und das hier ist blau." Mit diesen Worten holte sie ein blaues Strumpfband aus Ihrer Tasche. "Setz dich mal und ziehe deine Röcke hoch", befahl sie mir. Ich setzte mich auf den nächsten Stuhl und zog meine Röcke hoch, (meine Röcke?) was angesichts der vielen Tüllunterröcke gar nicht so einfach war. Vanessa zog das Strumpfband über meinen linken Fuß und das Bein bis zum Oberschenkel hoch. "So jetzt kannst du die Röcke wieder herunterlassen." Ich stand auf ließ die Röcke herunter gleiten. Ich spürte, wie sich das Strumpfband um meinen Oberschenkel spannte und in dem Augenblick durchzuckte es mich: Ich war jetzt wirklich eine Braut, ich wollte nie etwas anderes sein. Ein wohliger Schauer durchfuhr mich. Das Kleid umgab mich wie ein Cocon, in dem ich mich unglaublich wohl fühlte. Es hüllte
mich ein in wohlige Weiblichkeit. All die kleinen Acecsoirs wie Unterwäsche, Strümpfe, Perücke und das Make-Up taten ihr Übriges. Das Strumpfband war nur nach das Tüpfelchen auf dem I. Am liebste hätte ich Andrea gesagt, dass sie kein Kleid mehr kaufen müsste, ich würde das Brautkleid tragen, ich wollte die Braut sein, im Mittelpunkt stehen und von allen bewundert werden. All das ging natürlich nicht. DieKonventionen verlangten nunmal, dass dieses Privileg der Frau zustand. 

Nach dem die beiden aufgebrochen waren, blieb ich allein mit meinen Träumen. Ich lief durch die Wohnung und genoss das wunderbare Gefühl, das die Unterröcke beim Gehen an meinen in die zarten Strümpfe gehüllten Beinen erzeugten. Oder ich setzte mich aufs Sofa; immer darauf bedacht, die Röcke beim Setzen unter meinem Po richtig glatt zu ziehen; und las in dem Brautmagazin, das Vanessa wie zufällig auf dem Couchtisch hat liegen lassen. Kurz und gut, ich genoss die Zeit als wunderschöne Braut und wollte, dass der Tag nie enden würde. Ich wusste jedoch nicht, welche Überraschung der Tag noch für mich bereit halten würde.

Gegen drei Uhr nachmittags hört ich, wie die Wohnungstür aufgeschlossen wurde. Ich saß im Wohnzimmer und bewunderte die schönen Bräute. Vanessas und Andreas Stimmen waren zuhören, aber auch noch andere. Es war insgesamt ein vielstimmiges Gekichere und Schnattern. Wen hatten die beiden noch mitgebracht? Die würden mich gleich in dem Brautkleid sehen. Auch wenn ich nicht sofort als Mann zu erkennen war, wer ich war würden sie bestimmt sofort wissen. Vanessa sch vorsichtig die Tür auf.

"Ah, da ist unsere Braut ja noch. Wie geht es dir? Fühlst du dich noch wohl? Wir haben eine Überraschung für dich. Wir werden jetzt die Brautparty feiern. Dazu haben wir alle Brautjungfern eingeladen. Und damit wir auch entsprechend gekleidet sind, haben wir heute nachmittag die Brautjungfernkleider gekauft. Damit du nicht die Einzige bist, die wunderschön aussieht. Aber erst einmal möchte ich dich vorstellen." Mit diesen Worten öffnete sie die Tür ganz und herein kamen Julia, Marion und Monika, die Freundinnen von Andrea und Vanessa. "Mädels, darf ich vorstellen: Manuela, die heutige Braut." "Wow, das gibt's ja gar nicht, du siehst toll aus." "Dass du das mitmachst, finde ich klasse." "Ich wünschte ich hätte auch so einen Freund, der sich so für die weibliche Dinge interessiert."

Ich wollte schon rot werden vor Scham. Die Frauen ließen jedoch erst gar keine Verlegenheit aufkommen, sondern benahmen sich, als wäre es das Natürlichste auf der Welt, wenn ein Mann ein Brautkleid anzieht. Sie zogen sich zunächst ins Schlafzimmer zurück, um in die Brautjungfernkleider zu schlüpfen. Als sie zurück kamen, war ich geplättet. Ich war plötzlich umgeben in einer Wolke aus rosa Satin. Jede von ihnen trug ein langes rosa Satinkleid mit vielen Rüschen und Schleifen. Nur Andrea trug einen Hosenanzug aus hellem cremefarbenen Satin.

"Ich kann ja wohl schlecht ein Brautjungfernkleid kaufen. Ich bin schließlich die zukünftige Braut", sagte sie. Es wurde dann ein lustiger Nachmittag und Abend. Ich genoss die Bewunderung der Anderen. Ich wurde genau begutachtet und Vanessa wurde für ihr tolles Make-Up beglückwünscht. Wie ich mich fühlen würde in dem
Kleid; an mir wäre eine tolle Frau verloren gegangen usw. Andrea tat mir fast ein bisschen leid. Eigentlich sollte es ja ihre Brautparty sein.Andererseits war das ganze ja ihr Vorschlag.

Der ganze nur von weiblichen Themen geprägte Nachmittag und Abend endete dann um zwölf Uhr. Ich wusste, dass dieser herrliche Tag als Braut ein Ende finden würde, er hatte sich zwar um zwei Stunden länger als vereinbart hingezogen, aber es machte mich doch unendlich traurig. Das wollte ich gegenüber den Anderen nicht unbedingt zugeben. "Du hast die Wette gewonnen. Montag geh ich los und suche mir ein Brautkleid", sagte Andrea. Nachdem die Mädels sich verabschiedet hatten ("Dann wollen wir mal Braut und Bräutigam allein lassen") half Andrea mir beim Ausziehen des Kleides, (die Unterwäsche lies ich an) und wir hatten eine unglaubliche Nacht. 

Zwei Monate später: Die Hochzeit war wundervoll. Andrea sah toll aus in ihrem weißem Kleid. Sie wurde von allenbewundert und genoss es sichtlich. Die Brautjungfern in ihren rosa Kleider bildeten einen schönen Rahmen. Als wir zu unserer Hochzeitsnacht auf unser Zimmer kamen, lag ein grosses Paket auf dem Bett. "Für Manuel(a)" stand auf dem Schild darauf. Wir schauten uns fragend an. Ich öffnete das Paket. Darin lag Vanessas Brautkleid, das ich vor zwei Monaten getragen habe. Darauf ein Brief von Vanessa.

Liebe Manuela,

als wir Dich vor zwei Monaten in eine Braut verwandelt haben,  habe ich an Deinen Augen gesehen, wie sehr Du das genossen hast. Auch Andrea hat Dich total verliebt angesehen. Daher möchte ich Dir das Kleid schenken, damit Ihr diesen Tag vielleicht noch einmal erleben könnt. 

In Liebe  Deine Freundin Vanessa



Epilog:
Wir haben diesen Tag schon mehrmals wiederholt, nur dass Andrea dann auch ihr Brautkleid anzog und wir als zwei Bräute den Tag genossen haben. Überhaupt, Andrea genießt ihre Weiblichkeit jetzt viel mehr und trägt auch viel öfter Röcke und Kleider.  In Kürze wollen wir gemeinsam mit Vanessa, Julia, Marion und Monika zum Oktoberfest nach München fahren und haben uns auch alle dafür schon eingekleidet. Dreimal dürft Ihr raten wie.