Ich war verzweifelt ... jetzt war ich vier Wochen in Mailand und musste mein WG- Zimmer schon wieder räumen. Das Gebäude hatte einen Wasserschaden und musste komplett saniert werden. Anscheinend war das Fundament und Mauerwerk in Mitleidenschaft gezogen worden und alle Mieter mussten sich was Neues suchen. Ich wollte unbedingt nach Italien für mein Austauschsemester und Mailand war wirklich ein Traum. Meine beste Freundin Vanessa hatte auch dort einen Platz bekommen. Sie ist ein wirklich schönes Zimmer in einer Frauen-WG gezogen, ich hingegen in ein kleines in einer ziemlich ranzigen 5er WG ... alles Männer ... eigentlich war ich froh dort raus zu müssen allerdings war es schon schwer genug dieses Zimmer zu finden. Das Semester begann in zwei Monaten und alle guten und günstigen Zimmer waren weg.
Ich bin extra so früh nach Mailand gekommen um mehr von der Stadt zu haben und größere Chancen bei den Zimmern zu haben. Vanessas war in einer dreier WG untergekommen, allerdings kam die dritte Mitbewohnerin nicht - krankheitsbedingt. Ihre andere Mitbewohnerin war eine Italienerin namens Emilia. Plötzlich kam Vanessa mit einer Idee ... ich solle mich doch einfach als
Frau bei ihnen in der WG bewerben. Sie hätte ihren Vermieter gesagt, dass eine Freundin von ihr dringend ein Zimmer bräuchte. Mein Vorname würde ja auch perfekt als Frauenname durchgehen. Meine Eltern hatten mich Dominique genannt - warum auch immer - wohl in
weiser Voraussicht. Ich hatte schon immer eine weibliche Seite und definierte mich als
Transvestit. Vanessa wusste davon. Sie hatte es durch eine Unachtsamkeit von mir
herausgefunden und mich seitdem sogar unterstützt. Wir waren sogar schon ein paar Mal als Frauen unterwegs.
"Wie soll das gehen? Vorname hin oder her ... der Vermieter wird wie bei dir mit mir sprechen wollen und eine Kopie meines Ausweises wollen und eine Bürgschaft von meinen Eltern. Und dann ist da noch Emilia", antwortet ich ihr - auch etwas enttäuscht weil ich wirklich gerne in die WG gezogen wäre. "Das hab ich mir schon alles überlegt, Süsse", antwortete sie sofort.
Süsse nannte sie mich normalerweise nur wenn ich ganz en femme war, irgendwie gefiel es mir sogar aber noch nie hatte sie mich so angesprochen wenn ich als Mann vor ihr stand. "Also ich habe mit deinen Eltern gesprochen und ihnen alles erklärt ... keine Angst nur deine Wohnungssituation ... nicht das andere. Ich habe mich auch erkundigt ... wenn du deinen Ausweis verloren meldest bekommst du hier auf der Botschaft einen neuen ... wir nehmen einfach ein Foto von dir als Frau ... ganz einfach und schon sind alle formalen Probleme gelöst. Und Emilia hat nichts dagegen die Charade mitzuspielen - sie findet dich nett und will dir helfen" erklärte sie mir ihren Plan. Ich war erstaunt ... sie hatte schon einen Plan UND mit meinen Eltern gesprochen!? "OK die Formalien und Emilia schon ... und das Gespräch mit dem Vermieter ... Wie soll das gehen?" fragte ich - obwohl ich fürchtete ich kannte die Antwort schon! "Süsse ... ", schon wieder nannte sie mich so, "muss ich dich wirklich an den Abend erinnern wo uns die Jungs angebaggert haben und wir uns von ihnen zu Getränken einluden ließen! Die waren keine Spur schwul und der eine war richtig scharf auf dich ... die beiden hielten dich für eine sexy Frau!"
Ich erinnerte mich genau an diesen Abend ... zuerst war ich fast panisch aber als ich merkte dass sie mich für eine Frau hielten .... sogar eine attraktiv Frau gefiel es mir sogar. Ich fühlte mich richtig gut dabei und extrem weiblich ... fast bedauerte ich keine Frau zu sein. "OK du hast wieder einmal gewonnen - wir probieren es aus!" antworte ich - fast ein bisschen erleichtert. Gesagt getan. Am nächsten Tag schon legte Vanessa los. Sie hatte bereits meinen Ausweis als verloren gemeldet. Jetzt müssten wir nur noch ein Passbild von mir als Frau machen lassen um auf der Botschaft einen neuen zu beantragen. Ich sollte morgens zu ihr kommen und ich könne mich dann bei ihr umziehen.
Ich war mit meinem kleinen alten Auto nach Italien gefahren und hatte so zum Glück die Möglichkeit ein paar Frauensachen - vor allem meine geliebten Brustprothesen - mit nach Mailand zu nehmen. Ich packte eine kleine Tasche mit einem knielangen Jeansrock, Trägertop, Sandaletten mit Keilabsatz, Unterwäsche, Handtasche und Make-up und ging zu Vanessa. Dort angekommen zog ich mich um, schminkte mich und machte mir die Haare. Seit Vanessa von meiner weiblichen Seite erfuhr wurde ich geübter im Schminken und Auftreten als Frau. Meine Haare sind von natur aus lockig und ich habe sie mir kinnlang wachsen lassen. Ich fand ich sah richtig gut aus. Unterwegs zur Botschaft machten wir Fotos. Dort angekommen füllte ich ein Formular aus ... Vanessa bezeugte, dass ich ich bin - also FRAU Dominique Kerner und bald hielt ich meinen vorläufigen Ausweis in der Hand! Meine Mutter hatte in der Zwischenzeit die Bürgschaft und alle anderen Belege die der Vermieter wollte gemailt ... und morgen sollte ich mich mit ihm treffen.
"Du kannst nicht immer die paar gleichen Sachen anziehen, Süße ... wir gehen jetzt
shoppen für dich !" sagte sie mir als wir aus der Botschaft kamen.
"Wieso denn? Es ist doch bloß für morgen da kann ich doch das nochmal anziehen", antworte ich erstaunt. "Süße das geht nicht, Senior de Luca wohnt doch im ersten Stock! Wir sehen ihn fast jeden Tag. Komm jetzt shoppen!"
"WAAS", schrie ich fast ", das hast du mir nie gesagt ... wie soll das
denn gehen? Ich kann doch mich nicht dauernd umziehen wenn ich in das Haus gehe oder es verlasse!?"
"Das sollst du doch auch nicht ... du lebst einfach als Frau hier ... hast du nicht mal zu mir gesagt sowas würde dir gefallen ... eine
Zeitlang ganz als Frau zu leben?" grinste sie mich an.
"Ja aber ... " stammelte ich, "und die Uni und alles ... was wird Emilia denken... Vanessa das
geht nicht ... Hirngespinste und Realität passen halt nicht immer ... ich will mich dieses Jahr nicht dauernd verstellen müssen ... "
"Das brauchst du doch auch jetzt nicht mehr" sagte sie mit ernster Stimme
"Süsse ... ich kenne dich besser als jeder andere Mensch ... in beiden Rollen ... wenn du dich verstellst, dann als Mann! Ich kennen keinen Mann der nicht zumindest etwas scharf wird, wenn er mich in Unterwäsche sieht
... und Süße du hast mich in sehr knapper Wäsche gesehen ... und da habe
keine Lust sondern Bewunderung und vielleicht ein bisschen Neid gesehen, oder? Und Emilia habe ich übrigens alles erzählt ... das du gerne Frau bist und wir auch mal als Mädls unterwegs sind!"
Ich wurde rot ... ja Vanessa hat mich schon öfters versucht mich zu
provozieren ... und ich war wirklich neidisch auf ihren perfekten Körper
... aber nichts mehr. Ich hatte auch nur wenig Erfahrung mit einer Frau
... und ja manchmal wusste ich selber nicht genau was ich wollte! Und hatte sie gerade gesagt Emilia weiss über mich bescheid!?
"Vanessa wir sind Freunde ... also ich meine da ist das doch was anderes und warum hast du Emilia alles erzählt ... die hält mich bestimmt jetzt für einen Spinner!" "Unsinn ... erstens ist Emilia sehr offen in diesen Dingen und sie mag dich wirklich und zweitens habe ich männliche Freunde ... die kenne ich sogar länger als dich ... vor denen würde mich nie so zeigen wie ich das vor dir tue ... die würden anders reagieren als du ... aber das sind ganze Männer! Süße jetzt hast du die Chance herauszubekommen, was du willst und bist. Du bist meine beste Freundin", sagte sie und nahm mich in den Arm, "Ich will nur das Beste für dich ... und so kannst du rausfinden was das Beste ist ... das "schlimmste" ist, dass du ein Jahr als Frau verbringst, oder etwa nicht!" Ich war verwirrt ... irgendwie hatte sie ja recht ... aber geht das wirklich ... ich hatte wirklich nichts zu verlieren, oder? Und wenn Emilia eh schon über mich bescheid wusste! "Aber was ist mit der Uni ... da kann ich doch nicht als Frau hingehen! Ich bin dort als Mann angemeldet! Das fällt jedem Prof auf! Und was dann???", wandte ich ein. "Süße ... wir müssen uns doch auf dem Sekretariat am ersten Tag anmelden ... dort lassen wir einfach den "Übermittlungsfehler" männlich in weiblich ändern und schon wirst du hier als Frau geführt. Bei deinem Namen kann dass schon passieren. Kannst du dich an den Andrea letztes Semester erinnern bei uns an der Uni ... der wurde zuerst auch als Frau geführt. Und zurück in Deutschland sagen wir einfach die Italiener hätten hier einen Fehler gemacht." erklärte mir Vanessa. "Ich weiss nicht Vanessa ... ich muss eine Nacht darüber schlafen ... aber zuerst wird geshoppt und dann nachgedacht", lachte ich - mehr gezwungen um sie nicht zu enttäuschen. Wir gingen den ganzen Tag von Laden zu Laden und ich kaufte viel zu viel ein ... mein armes Konto. Den ganzen Abend grübelte ich ... und traf dann eine Entscheidung! Ich holte mir den Nagellack den ich mir heute gekauft habe und lackierte mir die Fuss- und Fingernägel. Nach dem dieser trocken war ging ich schlafen.
Am nächsten Morgen stand ich früher auf schminkte mich und richtete mir die Haare. Danach tapte ich mir meine Männlichkeit zwischen den Beinen richtige weg so dass nicht mehr zu sehen war und zog ein sexy Höschen an. Dies tat ich immer wenn ich mich besonder weiblich fühlen wollte. Ich zog einen wadenlangen Sommerrock mit Blumenmuster, ein passendes Shirt und meine Sommersandalen mit den 5cm Keilabsätzen an schnappte mir meine Handtasche und machte mich auf den Weg zu Vanessa. Als mir Vanessa die Tür aufmachte und mich so sah fiel sie mir gleich in die Arme "Oh Süsse du hast die richtige Wahl getroffen" Als wir in die Küchen gingen saß dort Emilia nur bekleidet in einem knappen Spaghettitop und einem Höschen und trank Kaffee. Als sie mich sah stand sie auf begrüßte sie mich herzlich und beglückwünschte mich zu meinem aussehen ich wäre sehr hübsch. Sie würde sich freuen, dass ich ihre neue Mitbewohnerin werden würde und wir drei Mädels würden bestimmt eine lustige Zeit zusammen verbringen. Ich war erleichtert noch eine Freundin die meine weibliche Seite akzeptiert gefunden zu haben. Ich wunderte mich aber auch etwas, dass sie so offen vor mir rumlief .... freute mich jedoch gleichzeitig, da Sie mich anscheinend in meiner Frauenrolle zu akzeptieren schien. Vanessa gab Senior da Luca bescheid, dass ihre Freundin nun da sei. Senior da Luca war ein älterer sehr sympathischer und galanter Herr. Wir redeten zu viert über eine Stunde und dann gab er mir den Mietvertrag den ich überglücklich unterschrieb! Vanessa und ich holten meine Sachen aus meiner alten WG. Dort lief ich sogar einem Mitbewohner über den Weg der mich seltsam beäugte ... mir war es egal. Zurück in der WG verstaute ich alles in meinem süßen kleinen Zimmer. "Süße wollen wir deine Männersachen nicht erstmal in den Keller in Kisten verpacken. Ich denke in nächster Zeit wirst du die doch eh nicht brauchen", schlug Vanessa vor. Da in meinem Zimmer eh kein Platz dafür war hielt ich es für einen gute Idee und wir lagerten meine Männerklamotten ein. Emilia schlug vor wir müssten heute Abend meine Einzug feiern gehen ... Mädels-Abend in den Kneipen machen. Vanessa und ich stimmten nur zu gerne zu.
Ich zog einen schwarzen Minirock in Velourslederoptik, ein korallfarbenes Blusentop mit Spitzenbesatz sowie Riemchensandaletten mit 6 cm Absatz. Zum Schluss schminkte ich mich noch. Als ich aus meine Zimmer rauskam war Emilia doch sehr erstaunt und Vanessa meinte nur "Na Süße du willst wohl heute nicht alleine nach Hause gehen", zwickte mich in die Seite und lachte. Wir zogen von Bar zu Bar und am Schluss gingen wir in einen Club zum tanzen. Ich hatte eine Menge Spaß und fühlte mich unglaublich frei. Ich spürte die Blicke der Männer und genoss es, dass sie mich begehrten. Einige sprachen uns an ... italienische Männer können wirklich sehr penetrant sein ... aber mir gefiel es ehrlich gesagt ... es bestätigte mich darin glaubhaft eine Frau darzustellen und wir drei schafften es immer wieder gut die Jungs nett abblitzen zu lassen. Wir kamen sehr spät bzw. sehr früh nach Hause und fielen todmüde ins Bett. In dieser Nacht träumte wie ich eine Frau zu verführen und wir anschließend leidenschaftlich Liebe machen! Die nächsten Wochen vergingen wie im Fluge. Die "Aufregung" der ersten Zeit komplett als Frau zu leben wich der Normalität ... und ich genoss das Gefühl. Ich war ganz selbstverständlich eine junge Frau! Ich genoss es bei dem warmen Wetter kurzen mit Röcken, Kleidern oder knappen Shorts und Tops durch die Stadt zu laufen und die Blicke der Männer auf mir zu spüren. In der Zeit ging ich auch viel shoppen ... ich musste mir eingestehen ich hatte mehr gekauft als ich wirklich benötigte ... mein Kleiderschrank war übervoll!!
Ich fürchtete ich werde Geld verdienen müssen um dieses Jahr durchzustehen .... aber noch reichten meine Reserven und mein Bafög. Eines Abends wollte ich kurz ins Bad, als ich die Tür öffnete Stand Vanessa gerade vor dem Spiegel und zog sich ihren BH aus und stand nun oben ohne vor mir. Ich drehte mich weg und war etwas unangenehm berührt ... ich wollte sie nicht in Verlegenheit bringen. "Tschuldigung .. ich ..." fing ich an. "Ach Süße sei nicht so ... wir Mädels machen das schon vor einander", sagte sie lachend zu mir. Ich drehte mich zu ihr um und bewunderte ihren perfekten Busen! Wie gerne hätte ich auch einen dachte ich so bei mir ... und erschrank sogleich selber bei dem Gedanken. "Neid oder Geilheit", fragte sie mich plötzlich Ich wurde rot und stammelte... "N...Neid!" "War klar", lachte sie "du bist halt doch eine von uns ... eine Frau", zog sich ein T-Shirt drüber und nahm mich in den Arm und küsste mich auf die Wange. Danach verließ sie das Bad und ließ mich verwundert zurück. Etwa eine Woche später saßen wir in der WG und schauten uns einen italienischen Lesbern Film mit einer Liebesszene an. Plötzlich fing ich an davon zu träumen wie ich die Frau in der Szene bin - wie mich die Frau zärtlich berührt und nimmt! Ich spürte wie erregt ich wurde ... ich wollte auch von dieser Frau geküsst und berührt werden! Ich merkte wie ich einen Erektion bekam! Oh mein Gott nein! Ich saß hier mit Vanessa und Emilia und hatte zum Glück einen weiten Rock an und auch mein Miederhöschen hielt Gott sei dank stand. Ich konzentrierte mich und versuchte meine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken ... zum Glück funktionierte es! Mit schossen tausend Gedanken durch den Kopf ... mir wäre es unendlich peinlich gewesen wenn die zwei was mitbekommen hätten ... was hätten sie von mir gedacht ... wie hätte unsere Mädels-WG unbeschwert weitergehen sollen!? Vor allem nach der Geschichte mit Vanessa letzte Woche! Auch Emilia lief in letzter Zeit wie ganz selbstverständlich in Unterwäsche rum. Ich war sicher von nun an könne ich mich zusammenreißen ... was sich als falsch erweisen sollte.
Eine Freundin von Emilia war zu Besuch und wir saßen alle zusammen und tranken Wein. Chiara hatte einen neuen Freund namens Mario und Emilia und Vanessa wollten alles genau wissen. Chiara zeigte uns Fotos von ihm und ich muss sagen er sah wirklich umwerfend aus! Sie fang an zu erzählen wie toll er küssen könne und auch im wie gut er im Bett gewesen sei ... wie er sie mehrmals zum Orgasmus brachte. Wieder ertappte ich mich wie ich davon träumte wie ich Sex mit einem Mann hatte ... wie Chiaras Date war und sie mit MIR geschlafen hätte ... ich stellte mir vor wie ich eine "echte" Frau bin. Mir wurde richtig heiß bei dem Gedanken ... und plötzlich merkte ich zu meinem Erschrecken wie ich eine Erektion bekam! Oh mein Gott dachte ich nur, wenn das jemand merkt ... was soll ich tun. Ich hatte diesmal eine Short an ... die Gefahr das man was sieht war riesig. Ich versuchte mich zu entspannen was zum Glück funktionierte. Wir redeten noch über alles Mögliche doch mir ging diese Geschichte nicht mehr aus dem Kopf. Als Chiara ging und ich alleine auf meinem Zimmer war fasste ich einen Entschluss ... wenn mir dies nochmal passiert könnte es fatal enden!
Ich öffnete meinen Laptop und öffnete die Liste mit Hormone die ich aus dem Internet hatte. Wenn ich nur eine geringe Dosis Hormone nehmen würde, sollte die Gefahr eigentlich gebannt sein ... und nach dem Jahr könnte ich wieder alles ihrem natürlichen Lauf lassen! Jedenfalls wollte ich das glauben! Am nächsten Tag rief die Botschaft an, ich könne meinen neuen Ausweis abholen. Auf dem Weg zur Botschaft nahm ich meinen ganze Mut zusammen und kaufte mir in der Apotheke die ersten Hormone - hier benötigt man kein Rezept. Es klappte ohne Aufsehen als ob es normal sei!. In der Botschaft lief auch alles ohne Problem. So ging ich mit meinem neuen Ausweis, der mich als Frau identifiziert und meinen neu erworbenen weiblichen Hormonen nach Hause. Zu Hause angekommen nahm ich sogleich die ersten Tabletten. Na ca 4 Wochen merkte ich, dass ich morgens keine Erektion mehr bekam! Und ich fühlte mich gut und sicherer! Auch schienen meine Brustwarzen empfindlicher zu werden.
Zwei Wochen später war die Einschreibung in die Uni. Ich machte mich mit Vanessa auf den Weg und kurz darauf stand ich nun in meinem kurzen Sommerkleidchen an dem Schalter und erklärte der Dame vom Uni- Sekretariat, dass es sich wohl um einen Übermittlungsfehler handeln müsste und zeigte ihr meinen neuen Ausweis. Die Dame lachte und meinte auf italienisch "Sieht ganz so aus mein Fräulein ... Computer sind halt doch dumm" und korrigierte mein Geschlecht in der Datei von männlich auf weiblich ... Ich war nun Signorina Dominique Kerner una studentessa de scienze della comunicazione! "Na Süße, ich habe dir doch gesagt, dass es kein Problem ist ... vor allem so sexy wie du aussiehst" lachte sie. Die Vorlesungen sollten nächste Woche beginnen und wir mussten noch die Kurse aussuchen und uns jeweils eintragen. Wir liefen von Zimmer zu Zimmer und schrieben uns in ein paar Kurse ein, die uns interessierten. Es war ein typisch italienisches Chaos ... aber wir schafften es Am Nachmittag saßen wir drei in unser WG und tranken einen Kaffee.
Ich erzählte den beiden, dass ich viel zu viel Geld in letzter Zeit ausgegeben hätte und vermutlich einen Nebenjob brauchen würde. Emilia sagte sie hätte eine Freundin die in einem Büro arbeitet, das viel mit Deutschland zu tun hätte und deswegen immer Aushilfen bräuchten die Deutsch können. Sie würde gerne mal für mich fragen. Ich bat sie nur zu gerne dies zu tun. Diese Nacht hatte ich einen verrückten Traum. Ich lag mit einer Frau im Bett und wir machten liebe in all ihren Varianten ... und ich war dabei eine ganze Frau! Plötzlich wachte ich auf und merkte das wie erregt ich war ... obwohl mein kleines Teil schlaff blieb! Auch als ich mich stimulierte regte sich kaum etwas. Ich streichelte mich weiter und stellte mir vor wie die Frau mich nimmt ... und plötzlich bekam ich einen unglaublichen Orgasmus! Ich legte mich wieder hin und schlief glücklich und zufrieden ein. Am nächsten morgen sagte mir Emilia, dass ich ein Vorstellungsgespräch in der Firma hätte. Aber ich müsste geschäftsmäßig dort erscheinen ... und ich hatte eigentlich nur legere Kleidung. Kurzentschlossen gingen Emilia und ich shoppen. Ich entschied mich für einen eleganten schwarzen Bleistiftrock der mir bis zum Knie ging und eine elegante weiße Bluse. Dazu schlichte schwarze Pumps mit 7cm Absätzen. Emilia meinte auch ich sehe darin fantastisch aus. Am übernächsten Tag hatte ich schon das Vorstellungsgespräch. Es waren wirklich sehr elegante, stylische und helle Büroräume. Das Gespräch hatte ich mit dem Personalchefin Frau Rossi und einer der Teamleitung Seniora Rizzi, sie würde meine Chefin sein. In erster Linien sollte ich einige Korrespondenzen auf Deutsch und ein paar Übersetzungen anfertigen. Es war wirklich einsehr angenehmes Gespräch und ich bekam den Job. Ich sollte gleich am nächsten Montag anfangen. Ich war überglücklich und rief sofort Vanessa an um ihr die gute Nachricht mitzuteilen. Sie freute sich auch für mich und wir wollten dies heute Abend feiern.
Ich beschloss, dass ich dringend noch ein paar Businessachen für die Arbeit benötigen würde und ging kurzentschlossen shoppen. Als ich dann mit den ganzen Tüten zu hause ankam sah mich Vanessa fast vorwurfsvoll an. "Schon wieder shoppen Süße?" "Das sind alles nur ein paar Sachen für den Job ... ich kann doch nicht immer mit dem gleichen Kostüm dort hingehen", antworte ich ihr und verschwieg lieber den neuen Minirock und die Unterwäsche! So begann ich nun mit meinem Studium und Nebenjob und die Tage und Wochen verflogen nur so. Ich genoss meine Weiblichkeit so frei leben zu können. Für alle war ich die deutsche Austausch-studentIN Dominique! Das ein oder andere Mal flirtete ich mit Frauen... achte aber darauf es nicht zu weit gehen zu lassen. Auch in der WG lief es super ... Emilia sah in mir ihre Mitbewohnerin und für Vanessa war ich sowieso eine Frau.
Eines Abends stand in meinem Zimmer und betrachtete mich im Spiegel. Ich hatte nur ein Höschen an und einen nackten Oberkörper. Es waren nun drei Monate vergangen seit ich meine ersten Hormone genommen hatte. Meine Brustwarzen sind deutlich größer und empfindlicher geworden. Auch ist meine Brust ist irgendwie "fluffiger" geworden ... es sieht fast wie eine "Kleinmädchenbrust" aus. Ebenfalls habe ich seit Monaten keine Erektion mehr bekommen! Ich betrachte meinen Schritt in dem nicht von meinem "Ding" nichts zu sehen war. Im Grunde sollte mich das alles erschrecken, aber es war irgendwie das Gegenteil der Fall! Ich rede ich mir ein, dass wenn ich die Tabletten früh genug absetzen würde wieder alles wieder so wird wie vorher sein würde. Aber im Moment sei dies noch nicht notwendig. Ich wollte es glauben und nahm meine Tabletten! Am nächsten Wochenende stand eine Fakultätsfeier an und natürlich gingen wir drei dort hin. Dort angekommen sah ich Alessia, die gleich auf mich zukam und mich herzlich begrüßte. Ich glaube sie steht wirklich auf mich, da sie oft meine Nähe sucht und mich in Gespräche verwickelt. Ehrlich gesagt, finde ich sie auch ganz süss ... aber ich versuche sie doch immer auf Distanz halten ... wo soll das auch hinführen! Vanessa bemerkte das auch schon und neckte mich schon die ganze Zeit deswegen. Alessia war ganz bemüht und brachte mir gleich was zu trinken und wich nicht von meiner Seite. Wir tanzten sogar zusammen und mein Alkoholpegel stieg immer mehr! Plötzlich versuchte Alessia mich zu küssen ... und ich hatte nichts dagegen und ließ es geschehen! Es war unglaublich ... in meinem Bauch flogen Schmetterlinge. Ich wollte mehr ... und ich sah in seinen Augen das gleiche! Aber es ging ja nicht! Plötzlich wurde ich traurig ... entschuldigte mich lief zur Toilette und fing in einer Kabine zu weinen an. Vanessa musste es wohl beobachtet haben ... jedenfalls folgte sie mir in die Toilette um mit mir zu reden. Sie nahm mich in den Arm und sagt, "Oh Süße das tut mir alles so leid, ich hätte dich nie dazu überreden sollen ... ich habe dich in eine ganz dumme Situation gebracht!" "Nein, nein ... ich bin froh darüber ... ich wünschte nur ich wäre eine echte Frau ... dann könnte ich ... dann könnte ich mich heute nacht Alessia hingeben ..."
Vanessa schaute mich fragend an. "Ich weiß jetzt, dass ich eine Frau sein will", schluchzte ich, "ich genieße es so als Frau leben zu können ... und nun wird mir schmerzlich bewußt das es nicht geht ... das es leider eine Grenze gibt meine Weiblichkeit zu leben!" Vanessa nahm mich in den Arm. "Oh Süße es tut mir soo leid ... ich wollte dass du glücklich bist ... deinen Traum leben kannst! An sowas hab ich nie gedacht", sagte sie fing auch zu heulen an! Vanessa gab Emilia bescheid und dann brachte sie mich nach Hause. Wir schminkten uns ab und zogen uns was bequemes an. Vanessa machte uns einen Tee und wir saßen im Wohnzimmer und redeten. Ich erzählte ihr von meinen Gefühlen und schließlich auch von meinen Hormonen! "Du hast WAAAS?", schrie sie fast, "Bist du verrückt! Sowas macht man nicht ohne Arzt! Süße ich werde dich immer unterstützen ... aber ich werde dich auch davor beschützen Dummheiten zu machen. Domi bitte versprich mir keine Hormone mehr nimmst und dich untersuchen lässt! Bitte Domi du musst es mir versprechen!" Ich nickte nur still mit dem Kopf ... sie hatte ja Recht! Schließlich sagte ich "Ich verspreche es dir ... ich versuche auch einen Ärztin zu finden" In diesem Moment kam Emilia heim. Sie sah mich mit traurigen Gesicht sitzen und wollte wissen was mit mir los sei. Also erzählte ich ihr auch alles!
Emilia nahm ich in den Arm und erzählte mir, dass sie mir helfen wird. Sie kenne einen Arzt der auf Behandlung transsexueller Menschen spezialisiert sei. Einer ihrer Cousins wäre auch transsexeell gewesen ... aber da er von den meisten nicht akzeptiert und gemobbt wurde hat er sich schließlich umgebracht!
Wir drei redeten noch die ganze Nacht ... und gegen Ende lachte ich auch wieder!
Am Montag rief ich der Praxis von Dottore Riva an und machte einen Termin
für eine Woche später aus. Den Rest der Woche war ich irgendwie
durcheinander. An der Uni versuchte ich Alessia so gut wie es geht aus
dem Weg zu gehen. Die Arbeit lenkte mich zum Glück etwas ab, aber um so
näher der Arzttermin kam umso nervöser wurde ich!
Vanessa und Emila waren wirklich nett zu mir und versuchten alles mich zu
beruhigen. Ich musste der Ärztin die Wahrheit sagen, auch wenn es mir
peinlich war.. Aber wie soll es weitergehen ... wie soll ich wieder als
Mann leben? Ich müsste eigentlich mein Austauschsemester abbrechen und
zurück nach Deutschland gehen. Aber dazu hatte ich keine Lust ... und im
Grunde hatte ich auch keine Lust wieder als Mann zu leben! Am Abend vor dem Termin sprach ich nochmals mit Vanessa.
"Tu was dein Herz dir sagt ... ich bin sicher zu wissen, was das Beste für dich ist ... aber du musst selber davon überzeugt sein", sagte sie
noch und ging schlafen. Ich lag die halbe Nacht wach und grübelte.
Als ich in der Praxis ankam merkte ich schnell, dass ich nicht die
einzige Transfrau dort war ... bei einigen sah man dies leider deutlich ... die Armen.
"Signorina Kerner, dass mit den Hormonen war schon sehr töricht von Ihnen
!" sagte Dottore Riva nach der Untersuchung, "Zum Glück sind ihre Blutwerte gut. Aber auch
wenn sie jetzt aufhören wird ihr kleiner Busen
nicht mehr verschwinden. Auch sind ihre Hoden schon sehr geschrumpft ...
es kann durchaus sein, dass sie zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurden
... sie wissen was ich meine! Wir sollten das nochmal genau untersuchen lassen!"
Ich nickte nur ... in was habe ich mich da nur hinein geritten!
"Sie sollten sich überlegen was sie möchten ... wenn sie ein Transvestit sind, sollten sie sofort aufhören Hormone zu nehmen und einfach die Zeit in Italien als Frau genießen. Ich werde die Behörden nicht informieren
... das müssen sie dann selber wieder regeln! Sie sind sehr feminin und
ich bin sicher es wird auch weiterhin niemand etwas anders als eine junge
Frau in Ihnen sehen. Wenn sie aber transexuell sind und für immer als
Frau leben möchten, können wir gerne mit einer Behandlung beginnen. Wenn
sie sich nicht sicher sind, empfehle ich ein Gespräch mit einer Psychologin. Auf jeden Fall müssen sie aufhören einfach so Hormone zu
nehmen ... am Ende schadet es ihnen mehr als das es hilft" erklärte er
mir weiter.
"OK, ich werde aufhören die Hormone ohne ärztliche Aufsicht zu nehmen.
Aber ich möchte, dass sie mich als Patientin aufnehmen ... in den letzten
Monaten ist mir mehr als je zuvor bewusst geworden das ich eine Frau sein
will", antworte ich ihm schließlich. Sie nickte und wir besprachen noch wie es weitergehen wird. Eine gute
dreiviertelstunde später ging ich mit einem offiziellen Rezept in eine Apotheke!
Am Abend ließ ich mit Absicht die Packungen mit den Hormonen auf dem
Wohnzimmertisch liegen.
Vanessa stürmte wütend in mein Zimmer und schrie "Dominique du hast mir
was versprochen, oder?! Ehrlich gesagt bin ich enttäuscht! Wolltest du
nicht heute zur Ärztin?"
Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen" Vanessa die sind von der Ärztin verschrieben ... ich bin jetzt offizielle eine transexuelle Patientin ... es tut mir
leid ... so wie es aussieht hast du hast deinen besten Freund verloren!"
Vanessa schaute mich mit großen Augen und offenem Mund an. Plötzlich fing
sie laut zum lachen an und nahm ich in die Arme, "Oh Süße tut mir leid
... aber du tust das Richtige. Außerdem wer braucht schon einen besten
Freund wenn er so eine tolle beste Freundin hat"
"Danke Vanessa" konnte ich nur mit Tränen in den Augen sagen, "aber ich habe auch Angst davor wie es in Deutschland weitergeht und wie alle anderen reagieren werden"
"Alles wird gut Süße ... wir stehen das zusammen durch" und dann lagen
wir uns weinend in den Armen.
"Oh Gott was ist schlimmes passiert" fragte plötzlich eine sichtlich schockierte Emilia, Vanessa und ich schauten uns kurz an und fingen plötzlich lauthals an zu
lachen. Wir klärten Emila auf ... und natürlich schlug sie vor dies heute
Abend gebührend zu feiern!
Am nächsten morgen war ich mit einem kleinen Kater in der Arbeit und später musste ich auch noch zur Uni. Dort traf ich dann Alessia! Sie wollte sich entschuldigen - irgendwie süß! Ich wollte nicht dass sie sich schlecht fühlte und sagte ich hätte einen Freund in Deutschland und müsse mir erst darüber klar werden wie es mit ihm und mir weitergehe. Was hätte ich sonst sagen sollen. Einerseits traurig aber glücklich das ich nicht böse auf ihn bin verabschiedete er sich von mir. So gingen die Wochen dahin ... ich ging zur Uni, in die Arbeit und zur Ärztin. Dottoressa Riva empfahl mir auch ein Studio bei dem ich eine Bartepilation durchführen lassen kann. Sie waren spezialisiert auf Bartentfernung und Haarentfernung bei Transfrauen. Ich hatte zum Glück nie einen starken Bartwuchs oder Körperbehaarung ... aber dank der Behandlung wurde es noch weniger. Ich merkte wie sich mein Körper immer mehr veränderte ... und es gefiel mir. Meine Brüste wuchsen wirklich schnell - das meinte auch Dottoressa Riva - und mein Hintern bekam eine schöne Birnenform. Auf der anderen Seite schrumpfte mein Anhängsel ... die Veränderungen machten mich überglücklich! Eines Abend saß ich mit Vanessa um Wohnzimmer in unseren Pyjamas im Wohnzimmer. "Domi, das Busen wächst ganz schön, oder?", sagte Vanessa und schaute mich an. Tatsächlich zeichneten sich unter dem zarten Stoff zwei schöne Rundungen ab. "Ja Vanessa ... und finde es einfach toll", lachte ich, "Es fühlt sich fantastisch ... und hast du schon meinen Hintern bemerkt?" "Ja ... fast könnte ich neidisch werden ... du blöde Kuh", lachte sie, "Es freut mich für dich das du so glücklich damit bist. Nach einer kleinen Pause sprach sie weiter, "Meinst du nicht, dass es mal an der Zeit wird deine Eltern zu informieren? Wenn das so weitergeht werden sie dich nicht mehr erkennen ... auch nicht wenn du dich als Mann "verkleidest!" fragte sie mich. "Als Mann verkleidest" ... irgendwie gefiel mir diese Bemerkung von ihr. Vanessa kannte meine Eltern gut und sie mochten sie. Vanessa hatte sie oft mir ihr besucht. Sie hatte Recht ... ich muss es meinen Eltern sagen ... aber nicht am Telefon oder via Internet. sondern von Angesicht zu Angesicht ... meine größte Angst war sie zu enttäuschen. "Meinst du sie sind sehr traurig oder enttäuscht von mir?" "Ach Quatsch ... deine Eltern sind toll ... sie lieben dich und werden bestimmt hinter dir stehen. Da bin ich ganz sicher", antwortet sie ohne nachzudenken. Wie konnte sie sich da nur so sicher sein!?
Am nächsten Tag rief ich dann mit Herzklopfen bei Ihnen an und sagte ich wolle mit Ihnen was besprechen ... aber nicht am Telefon. Es sei was in meinem Leben passiert - nicht schlimmes eher etwas positives - und es wäre besser wenn ich es Ihnen von Angesicht zu Angesicht sagen würde, sie würden es dann besser verstehen. "Hast du dich etwa endlich geoutet?", fragte meine Mutter aus dem Blauen "Äh ... was ... was meinst du damit", fragte ich sichtlich überrascht "Na dass du ein ... ", sagte mein Vater plötzlich. "... dass du eine ein Frau bist ", fiel ihm meine Mutter ins Wort. Stille ... ich wusste nicht was sich sagen soll! Was hatte meine Mutter da gesagt? "Bist du noch dran?", fragten Sie "Äh ja ... also ich weiss nicht was ich sagen soll ... also ihr wisst ... also ", stotterte ich ins Telefon. "Domi ... ", sagte meine Mutter, "Wir wissen schon lange dass du kein "normaler" Junge bist - was das auch immer heißt. Wir meinten immer, dass du schwul bist - was in Ordnung für uns wäre. Aber vor einiger Zeit haben wir einen Bericht über transsexuelle Menschen gesehen ... was sie alles durchmachen müssen und erleiden. Und wir haben da einige Parallelen gesehen. Domi wir lieben dich ... du bist unser Kind und uns ist nur wichtig, dass du ein guter Mensch bist und vor allem glücklich. Das erste Wissen wir ... das zweite hoffen wir", sagte meine Mutter mit ihrer unglaublich beruhigenden Stimme,"Also was ist los mein Kind?" Mir kamen die Tränen und ich schluchzte ins Telefon, "Mama, Papa .. ich ... ich ... ich .. ja also ja ... ich habe herausgefunden, dass ich nichts sehnlicher sein will als eine Frau!" und dann öffneten sich alle Fluttore ich heulte wie wild. Ich erzählte den beiden alles ... wie es dazu kam ... wie ich mich fühlte, dass ich zum Arzt gehe ... das ich mich als Frau viel freier und glücklicher fühlen würde, dass mich alle hier nur als Frau kennen und akzeptieren usw. usw. Meine Eltern beruhigten mich und auch Vanessa die die ganze Zeit bei mir und mich hielt. Meine Eltern sagten mir ich bin bleibe ihr Kind ... auch als ihre Tochter und sie würden mich über alles lieben. Sie wollten versuchen das nächste Wochenende für ein paar Tage zu kommen. Sobald sie einen Flug hatte würden sie mir die Zeiten schicken. Als ich auflegte umarmte mich Vanessa. "Na siehst ... ich wusste schon immer, dass du die tollsten Eltern auf der Welt hast - gleich nach meinen!", sagte sie lachend mit Tränen in den Augen. Nach dem ich mich wieder gefasst hatte gingen Vanessa und ich zu dem kleinen Hotel um die Ecke und reservierten ein schönes Zimmer. Der Hotelier - ein älterer Herr - war total lieb als ich ihm erklärte, dass ich den Tag noch nicht genau wisse da meine Eltern noch keinen festen Flug hatten ... aber das Hotel so süß sei und so nah an meiner Wohnung. "Kein Problem ... ich regle das schon ... sie können mir vertrauen ... zwei so hübschen Signorinas kann ich doch keinen Wunsch abschlagen" antworte er uns. Hach die Italiener halt! Meine Mama schrieb mir dass sie einen günstigen Flug bereits am Freitagvormittag bekommen hätten und bis Montag bleiben würden. Nur noch drei Tage dann würden meine Eltern das erste Mal ihre Tochter sehen ... mir wurde schlecht. Ich war die ganzen Tage komplett durch den Wind ... und Vanessa und Emilia schon fast verzweifelt. Vanessa versprach mit mir an den Flughafen zu fahren ... alleine hätte ich das nie geschafft! Sie überredet mich auch ein schönes Sommerkleid anzuziehen ... sie meinte ich sähe einfach toll darin aus. Ich schminkte mich dezent und richte meine inzwischen langen Haare zu einer schönen Frisur. "Ich glaub ich muss mich übergeben", sagte ich meiner inzwischen genervten Freundin "Domi ... jetzt reicht es ... deine Eltern sind so offen und sie lieben dich über alles ... sie sind stolz auf dich ... und noch stolzer wenn sie sehen wie hübsch und stark bist ... als reiß dich zusammen", maulte sie mich. Ich verstand es ... sie hatte wirklich viel Geduld mit mir!
Plötzlich sah ich meine Eltern aus den Gates kommen und instinktiv winkte ich und schrie "Mama Papa" Sie sahen Vanessa und mich stehen und dann rannten meine Eltern und ich aufeinander zu und fielen uns in die Arme! "Domi ... meine Liebling ... du siehst fantastisch ... du strahlst ja vor Glück" sagte meine Mama als sie mich in den Arm hielt. Auch mein Papa machte mir Komplimente! Schließlich begrüßten sie auch Vanessa und wir fuhren ins Hotel. Meine Eltern machten sich kurz frisch und wir gingen in unser Wohnung. Meine Eltern und ich redeten eine Ewigkeit in unserem Wohnzimmer. Wir sprachen uns aus ... ich über meine Gefühle und sie über ihre Gefühle ... meine Angst sie zu enttäuschen ... und sie über Ihren Wunsch und Hoffnung dass ich ein glückliches und erfülltes Leben führen würde! Sie hätten Jahrelang gedacht ich sei schwul ... aber auch meine Transsexualität würde nichts an ihrer Liebe ändern ... sie verstehen und Respektieren meine Gefühle ... sie hätten viel darüber gelesen und würden mich unterstützen und zu mir stehen! Meine Anspannung verflog und am Schluß war ich einfach ihre Tochter! Am Abend gingen dann Vanessa, meine Eltern und ich in kleines schnuckeliges Restaurant. Emilia wollte zu Hause bleiben ... "Bleibt ihr Deutschen mal lieber unter euch", feixt sie." Ich verstehe eh nichts ... ich gehe lieber mit Maria aus" Maria war ihre neue Freundin. Es war wirklich ein netter und ausgelassener Abend. Am nächsten Tag wollte ich mit meinen Eltern "mein" Mailand zeigen. Ich zeigte Ihnen neben den normalen Sehnswürdigkeiten meine Büro, meine Uni und meine Lieblingslokale. Ich war selber von mir erstaunt wie schnell ich mich selber einfach als ihre Tochter fühlte ... und sie ließen mich auch nichts anders spüren. "Brauchst du Geld, Domi", fragte mich mein Vater, "du hast doch ziemlich viel Ausgaben und dann auch noch die Arbeit. Wird dir das nicht zu viel?" "Danke Paps, aber nein danke ... ich komme um die Runden. Und die Arbeit macht sogar richtig Spaß ... so lerne ich Italien viel besser kennen", antworte ich ihm ... und gab ihm einen Kuss auf die Wange! Ich hatte sowas noch nie getan .. es kam spontan aus mir raus! "Na gut Liebes, aber bevor es eng oder zu viel wird meldest du dich. Abgemacht" sagte er und lächelte mich an. Die Zeit mit meinen Eltern verging viel zu schnell und am Montag verabschiedeten sich meine Mutter und ich uns unter Tränen. "Ihr Frauen und eure Heulerei", lachte mein Vater ... und hatte dabei selber feuchte Augen. "Na deine Eltern wieder gut zu Hause angekommen" fragte mich Vanessa am Abend in unserem Wohnzimmer. Ich hatte gerade mit Ihnen telefoniert. "Ja sie lassen dich schön Grüßen" antworte ich ihr. "Weist du die zwei sind wirklich toll. Besonders dein Paps" "Warum", wollte ich von ihr wissen. Sie erzählte mir, dass er sie schon vor Jahren gefragt hätte ob wir uns lieben würde oder wir nur Freunde sind. Und als sie geantwortet hatte, dass wir nur Freunde sind meinte er lächelnd, dass er sich das schon gedacht hätte. Er wäre sich ziemlich sicher nie eine Schwiegertochter zu bekommen weil er glauben würde du wärst schwul und würdest dich nur nicht trauen es zu sagen. Und da sei es ihr rausgerutscht, dass er wohl wirklich nie eine Schwiegertochter haben werde, da sie glaubt ich sei Transsexuell und nicht schwul und ich mir ihr sogar als Frau gelegentlich weggehen würde ... und dabei total natürlich und zufrieden wäre.
Er hätte am Anfang nicht genau damit etwas anfangen können. Ein paar Wochen später hätte er sie dann angerufen und nochmal mit ihr darüber gesprochen. Er hatte sich darüber informiert - wirklich sehr intensiv und ausführlich - und sie gebeten auf mich aufzupassen. Da viele den inneren Druck nicht aushalten würden und suizid begehen würden. Wenn was wäre solle sie ihn sofort anrufen er und meine Mutter würden mich immer unterstützen! "Und gestern kam er dann auf mich zu - mit einem kleinen Blumenstrauß in der Hand ... total süß - und dankte mir, dass ich so eine tolle Freundin für dich bin ... er hätte dich nie glücklicher und zufriedener gesehen - dein Paps ist wirklich ganz toll", beendete sie ihre Ausführung Nach einer Weile sagte ich "Du hast meinem Vater erzählt, dass ich mit dir als Frau weggegangen bin!" Sie sah mich überrascht an und wollte was sagen aber ich fiel ihr ins Wort, "Du untreue Tomate du wolltest es niemand sagen ... und dann meinem Vater! Du miese Verräterin!". Kaum hatte ich das gesagt fing ich zu lachen an und nahm sie in den Arm, "Alles gut Vanessa ... vermutlich war es das Beste!" Wir ratschen noch ein bisschen und dann fragte Vanessa etwas was ich am liebsten verdrängt hätte, "Was machst du eigentlich mit Alessia ... sie steht immer noch auf dich" "Ich weiss auch nicht ... ich mag sie schon ... sie ist süß. Aber ich kann doch nicht ... das Ding ist da und geht nicht so schnell weg ... was würdest du tun?" "Gute Frage ... wenn dann musst du ihr die Wahrheit sagen! Die Gefahr ist groß, dass sie es nicht versteht und es sich rumspricht! Könnte arge Probleme geben. Domi ich weiss auch nicht ... ich an deiner Stelle würde es nicht versuchen ... aber ich an deiner Stelle wäre auch nicht auf meinen Vorschlag eingegangen ... du bist mutiger als ich!" Ich dachte nach ... für einen Flirt hier alles zu riskieren ... Probleme hier an der Uni zu bekommen ... zu Hause wäre es schwer genug ... allein das mit meinem Ausweis könnte böse ausgehen. "Ich glaube dafür bin ich auch nicht mutig genug! Hier kennen mich alle nur als Frau ... da ist einfacher. In Deutschland wird es noch schwer genug ... da wechsle ich wirklich bei allen die Rolle.
Bin gespannt" "Domi das kriegen wir schon ... ich bin bestimmt nicht die Einzige die zu dir hält ... und auf den Rest pfeifen wir", gab sie als Antwort. Meine Sorgen beruhigte das leider nur zum Teil "Also dann ist es beschlossen ... ich werde ein braves und keusches Mädchen hier sein ... nicht so wie du!", sagte ich schließlich Vanessa schaute mich mit großen Augen an. "Ich weiß von dir und Francesca ... und ich bin schon ein wenig enttäuscht dass du es mir nicht erzählt hast", sagte ich mit einem gespielten Schmollmund. "Ach Süße .... nach der Party und der Sache mit Alessia wollte ich dir das nicht sagen ... tut mir leid ehrlich ... es hat mir die ganze Zeit auf der Seele gebrannt", sagte sie zu mir. Und dann fing sie zu erzählen an ... und ich wurde ehrlich gesagt etwas neidisch ... und hoffte auch bald komplett eine Frau zu sein um auch solche Erfahrungen machen zu können. Meine Zeit als Austausch-studentin schritt voran und ich erzählte Alessia, dass ich meine Freundin in Deutschland zu sehr lieben würde und ich hier in Italien nichts anfangen möchte. Alessia war enttäuscht ... tröste sich aber bald mit einer schwedischen Austauschstudentin ... so war das. Anscheinend sprach sich das mit meiner Freundin rum ... jedenfalls versuchten auf einmal weniger Jungs mit mir zu flirten, was mir recht war. .
Zwei Wochen später begrüßte mich meine Chefin mit den Worten, "Hallo Dominique heute sind Geschäftsfreunde von uns aus Deutschland im Hause. Sie müssten uns bei der Besprechung beim Dolmetschen unterstützen. Laura ist leider krank geworden. Zu dem ist die Firma aus ihrem Heimatort ... vielleicht sogar ganz nett." Ich dachte nach ... eine Firma aus meinem Heimatort! Ich schaute nach welche Firma es war und erschrak. Eine Freundin meiner Mutter arbeitet dort und war auch auf der Gästeliste ... was wenn sie mich erkannte! Ich versuchte verzweifelt meine Mutter anzurufen erreichte sie aber nicht! Signora Rizzi führte mich sogleich in den Besprechungsraum und da sah ich schon Marianne sitzen! Sie stand auf ging auf mich zu umarmte mich und sagte "Hallo Domi ... schön dich zu sehen ... ich sehe Italien tut dir wirklich gut!" "Äh danke Marianne ... schön dich auch zu sehen ... etwas überraschend", antworte ich etwas irritiert. "Ihr kennt euch?", fragte eine ebenso erstaunte Signora Rizzi "Ach schon seit die Domi auf der Welt ist", gab Marianne zu antwort."Sie und meine Töchter sind zusammen aufgewachsen ... fast so als Cousinen. Ich soll dich übrigens von den beiden herzlich Grüßen ... sie freuen sich schon darauf dich zu sehen" "Du bist wirklich hübsch ... wundert dich etwa das deine Mama mir gleich alles erzählt hat!" grinste sich mich als wir Platz nahmen, "sie ist so stolz auf ihre Tochter!" Na klar Mama und Marianne waren beste Freundinnen ... aber das Mama ihr gleich DAS erzählte! Die Besprechung lief gut ... und als ich meine Überraschung und Schock überwunden hatte klappte auch das Übersetzen. In der Mittagspause redeten Marianne und ich ... es war ein nettes Gespräch. Sie wäre beeindruckt von meinem Mut und meiner Kraft und meinem tollen Aussehen. Auch Lisa und Petra würden mich verstehen ... eigentlich hat es sie nur leicht verwundert ... auch sie dachten ich bin halt schwul! Plötzlich klingelte mein Handy. Es war meine Mutter und wollte wissen warum ich sie angerufen hätte. Ich erklärte ihr meinen Anruf und sie legte erleichtert auf. "Dominique wollen sie heute Abend mit uns allen essen gehen ... wenn Frau Gerlach schon eine alte Freundin ihrer Familie ist?", fragte mich meine Chefin am Abend im Beisein von Marianne. "Ich würde mich freuen Domi", sagte Marianne ohne meine Antwort abzuwarten. Und ehrlich gesagt hatte ich wirklich Lust! Wir gingen in ein sehr schönes Lokal und das Essen war wirklich ausgezeichnet. Marianne gingen noch in eine kleine Bar um einen Absacker zu trinken. Wir verabschiedeten uns herzlich da Marianne morgen wieder zurück nach Deutschland fliegen würde. Auf dem Heimweg dachte ich nach. Ich hatte Glück, dass mich Menschen die mir was bedeuten zu mir hielten ... vermutlich würde das nicht bei allen sein ... aber zumindest hatte ich welche die mich unterstützen ... ich war nicht alleine.
Ich musste an die Geschichte von Emilias Cousin denken, was mich plötzlich mit einer tiefen Traurigkeit erfüllte Die restlichen Wochen verfolgen wie im Fluge und die Zeit meines Austauschsemesters neigte sich dem Ende. Vanessa, Emilia unternahmen viel zusammen und wir wurden richtige Freundinnen. Ich begann bereits einige Dinge an meiner Uni und Ärzten bezüglich meiner Geschlechts-angleichung zu regeln Mein Körper wurde immer weiblicher und Dottore Rizzi gab mir meine Behandlungsakte damit mein Arzt in Deuschland mich entsprechend weiter behandeln konnte. Da stand ich nun in meinem meine kleinen Zimmer und packte meine Sachen für die Abreise. Wir drei Mädels wollte heute noch zusammen gebührend feiern. Ich betrachtete mich im Spiegel ... meine schulterlangen Haare, mein Gesicht das weicher und runder wirkte - einfach femininer. Meine Brüste die schon ein B-Cup sind mit ihren großen Brustwarzen ... meinen schönen runden birnenförmigen Hintern ... meine breiten Hüften ... das einzige das den Anblick störte war mein Anhängsel zwischen den Beinen ... obwohl es noch kleiner geworden war als es eh schon war störte es die Vollkommenheit meiner weiblichen Erscheinung. Ich werde auch in Zukunft ein Leben als Frau führen ... nicht nur wie zuerst geplant ein Austauschjahr lang. Es gab kein zurück mehr ... und diese Erkenntnis erfüllte mich mit einem riesigen Glücksgefühl! Am nächsten morgen halfen mir Vanessa und Emila meine Sachen in mein kleines Auto zu verladen. Vanessa blieb noch eine Woche länger. Unter Tränen verabschiedeten wir uns und dann fuhr ich los Richtung Deutschland ... wie eine normale 23-jährige Studentin die ein tolles Austauschjahr verbracht hat.